Weidepflege vor dem Winter

Unsere Böden und Grünlandflächen mussten in diesem Jahr wieder einmal einem heißen Sommer trotzen, vielerorts konnte nur ein Grasschnitt durchgeführt werden und dass oft von minderer Qualität.

Was können wir also tun, um unsere Böden nach diesen extremen Wetterlagen wieder fit zu machen? Wie können wir das Bodenleben so aktivieren und die Krümelstruktur verändern, dass bei Trockenheit Wasser aus den tieferen Bodenschichten nach oben dringt und bei starken Regenfällen selbiges schnell absickert?

Was ist zu beachten, damit die Weide im nächsten Jahr wieder qualitativ hochwertiges Futter für unsere Pferde liefert und über den Winter keinen Schaden nimmt?

Die Boden- und Weidepflege im Oktober- und November, kurz vor der Vegetationspause entscheidet über die Regenerationsfähigkeit von Boden, Gräsern und Kräutern in der winterlichen Ruhephase.

 

Wir von HIPPODUNG stärken mit unseren Produkten und Systemen natürliche Kreisläufe und Regenerationsvorgänge. Bei der Grünlandpflege sorgt das genial einfache System des Kombimulchens zum einen für die Bereitstellung eines Nährstoffpolsters in Form des Mulchgutes aus Grasschnitt und Pferdedung, zum anderen für die Aktivierung des Bodenlebens. Mikrobielle Prozesse werden verstärkt, der Lebensraum für den Humusproduzenten No.1, den Regenwurm, verbessert.

Wie schicken wir die Weide gekräftigt in den Winter?

Mit der richtigen Vorbereitung auf Vegetationsruhe und Weidepause werden Sie im Frühjahr durch raschen und gleichmäßigen Wiederaustrieb belohnt.

So kann die Pflanzendiversität des Weidelandes und damit auch die Futterqualität und -menge anhaltend positiv beeinflusst werden.

 

Besonderes Augenmerk gilt hier den letzten Arbeiten am Ende der Wachstumsperiode. Mit dem Abtrieb der Pferde werden Weiden auf fünf Zentimeter Schnitthöhe nachgemäht

oder abgemulcht. In diesen fünf Zentimetern Stoppel speichert das Gras ebenso wie in den Wurzeln, wichtige Nährstoffe und Energie für den Wiederaustrieb, der bereits im Februar unter einer Schneedecke startet. Daher ist es wichtig diesen Energiespeicher nicht zu zerstören. Wird tiefer abgemäht, drohen Kahlfrostschäden besonders im Spätwinter und die Grasnarbe ist verstärkt möglicher Wintertrockenheit ausgesetzt. Eine Folge ist ein deutlich verzögerter Frühjahrsaufgang und geringere Futtermengen.

Für leichtkeimende Unkräuter verbessern sich die Startchancen erheblich. Wertvolle Gräser werden zugunsten von weniger ertragreichen zweikeimblättrigen Pflanzen zurückgedrängt.

Zu langes Gras oder ein stehen gebliebener Herbstaufwuchs begünstigen dagegen Fäulnisprozesse und hemmen ebenfalls den Wiederaustrieb im Frühjahr.


Mit dem Hippodung-Kombimulcher haben wir eine Lösung für eine unkomplizierte, nachhaltige Weidepflege entwickelt, welche mehrere Schritte der Weidepflege kombiniert.

So wird die Koppel am Ende der Weideperiode gemulcht und mit einem Kompostierbeschleuniger, dem Hippodung-Weideaktivator, besprüht. Durch die stattfindende Flächenkompostierung wird ein Faulprozess, der den Aufwuchs des neuen Grases im Frühjahr hemmen würde, verhindert.

Das Mulchgut (Grasschnitt und Pferdedung) bieten natürlichen Dünger für die Weideflächen, so dass kein steter Nährstoffentzug wie beim Absammeln der Pferdeäpfel von der Weide entsteht.

Der Kompostierungsprozess ist eine natürliche Hygienisierung, so dass auf eine Kalkstickstoffdüngung zur Parasitenbekämpfung verzichtet werden kann.

Des Weiteren unterstützt die Kombimulcher-Methode den Aufbau einer gesunden Bodenbiologie zur Verdrängung von Unkräutern und die Bildung einer trittfesten, widerstandsfähigen und schnell wachsenden Grasnarbe.

 

 

Weitere Informationen und praktische Tipps zur vorwinterlichen Weidepflege und zum Einsatz des HIPPODUNG Kombimulchers von Platz-Max erhalten Sie von unseren Mitarbeitern.